Hallo, ich bin Stefan.

Maler, Fassadengestalter, Grafiker, Illustrator, Muralist, Mensch
WAS MIR WICHTIG IST

Für Vielfalt im Lebensraum

myourals gibt es seit über zehn Jahren, mich als Person schon ein wenig länger. Die Wurzeln meiner Begeisterung für Murals liegen – wie könnte es anders sein? – im Graffiti. Als Jugendlicher habe ich gezeichnet, illustriert, gemalt; und öffentliche Wände im Großformat haben mich magisch angezogen. Auch wenn ich heute nicht mehr von jedem meiner damaligen Graffiti-Kunstwerke so ganz überzeugt bin, war mir schon damals ein Aspekt ungemein wichtig: Ich wollte urbaner Tristesse entgegenwirken und den öffentlichen Raum aufwerten.

Geschmäcker sind verschieden; und das sollte auch im Stadtbild erkennbar sein dürfen. Erst dort, wo Vielfalt erlaubt ist und Lebensraum schöner wird – auf welche Art auch immer–, wird sich Identität im Sinne einer Verortung entwickeln. Wenn ein Viertel zum Wohlfühlen einlädt, wirkt sich das nachhaltig auf den Zusammenhalt von Individuen, Gruppen, Generationen und Nationen aus. Insofern haben Murals ebenso einen sozialen Einfluss.

Auch das gemeinsame Planen und Umsetzen großer Wandmalereien, zum Beispiel in sogenannten »Problemvierteln« sowie bei Workshops mit Kindern, Jugendlichen oder Geflüchteten ist für mich ein wesentlicher Teil meiner Arbeit. Ich engagiere mich weit über das Projekt hinaus, weil es mich immer wieder beeindruckt, wie positiv Murals den öffentlichen Raum und die Menschen, die ihn beleben, prägen können.



»Wenn Wände reden könnten, würden sie vermutlich in Bildern sprechen.«

Stefan Lange // myourals